Rhabarberkuchen – Mein Lieblingsrezept

Rhabarberkuchen-rezept

Liebt Ihr Rhabarberkuchen auch so sehr wie ich?
Neben Pflaumenkuchen und Käsesahne, zählt Rhabarberkuchen zu meinem absoluten Kuchenfavorit!

Ich kann es meist gar nicht abwarten, bis die Rhabarbersaison wieder losgeht.
So ist es irgendwie mit allen Obst- und Gemüsesorten nach der langen Winterpause!

Wusstest Ihr übrigens schon, dass Rhabarber zum Gemüse und nicht zum Obst zählt?
Rhabarber gehört zur Familie der Gurken und fällt somit in die erste Kategorie.

Gerade habe ich festgestellt, dass mein letzter Blogartikel ja auch schon Kuchen war, aber irgendwie habe ich gerade das Backen und “danach mit Blümchen” dekorieren für mich entdeckt. Und dieses grandiose, schmackhafte und leicht umzusetzende Rezept, möchte ich gerne mit Euch teilen.

Meine Oma hat es schon gebacken und somit ist es auch noch mit Kindheitserinnerungen verbunden. Doppelt gut! 😉

Jetzt aber endlich zum Rezept, damit Ihr ihn nachbacken könnt, solange es noch Rhabarber zu kaufen gibt:

Zutaten (für 12 Portionen):

200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Butter
75 g Zucker
1 Ei
ca. 500g Rhabarber
3 Eigelbe
50 g Zucker
200 g Sahne
40 g Speisestärke
3x Eiweiss der Eigelbe
150 g Zucker

Für den Teig:
Mehl, Backpulver, Butter, Zucker und Ei zu einem Knetteig verarbeiten und 30 min kühl stellen.

Rhabarber putzen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden.

Teig ausgerollt auf den Boden einer gefetteten Springform legen und einen ca. 4 cm hohen Rand andrücken.
Den Boden mehrmals, mit einer Gabel, einstechen und den Rhabarber darauf verteilen.

Für den Guss:
Eigelb, Zucker, Sahne und Speisestärke verrühren und über den Rhabarber giessen.

Danach die Form in die Mitte des unvorgeheizten! Backofens setzen.

Bei 175°C 45 Minuten lang backen.

Für die Baiserhaube:
Eiweiss steif schlagen, Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Wenn die Masse richtig fest ist, auf dem Kuchen verteilen und weitere 20-25 Minuten backen.

Kuchen unbedingt in der Form auskühlen lassen! Und dann los Schlemmen!!!

Er schmeckt übrigens auch mit Johannisbeeren ganz klasse!

Als Deko hab ich noch die wundervollen Kirschzweigchen drauf gelegt – Kirschblüten sind einfach traumhaft schön!

Dann wünsche ich Euch ein schönes Wochenende – eventuell beschert Euch dieser Kuchen einen kleinen Glücksmoment!

Der weltbeste (Eierlikör-) Gugelhupf!

Eierlikörkuchen-rezept

Viele schreiben sich auf die Fahne das weltbeste Gugelhupf-Rezept zu kennen.
Ich habe wirklich das Weltbeste gefunden!

Im Februar ist unser “Familien-Geburtstags-Monat” und so stellt sich jedes Jahr von neuem die Frage, mit welchem neuen Kuchen man sein Geburtstagsfest feiert.
Dieses Mal sollte es unbedingt ein Gugelhupf sein, obwohl ich damit bislang nur Negativ-Erfahrungen gemacht habe.
Meistens habe ich ihn nicht mal aus der Form heraus bekommen!

Ich gab dem Gugelhupf also noch eine letzte Chance, und habe akribisch das Rezept von Frau Herzblut befolgt.
Schaut doch mal in Ihren Blog unter www.frauherzblut.de – Es lohnt sich! Alleine schon die Bilder…schmacht…

Ein sehr wichtiger Hinweis im Vorfeld: Bitte die Form gut einfetten und wenn der Kuchen fertig ist, ihn in der Form auskühlen lassen.

Dachte, mit meinen alten Emaille-Formen funktioniert das Gut-aus-der-Form-kommen eh nicht (mehr) und ich bräuchte eine neue Silikonform – aber Pustekuchen.

Das Rezept ist einfach und schnell nachzubacken. Der Kuchen ist, dank dem vielen Eierlikör, saftig und fluffig. Und das Beste daran ist, dass er über mehrere Tage saftig bleibt!

Und jetzt, einfach ran ans Backen!

Zutaten für den Eierlikör-Gugelhupf (Ø etwa 22 cm, Fassungsvermögen: ca. 2,3 l):
– 5 Bio-Eier
– 150 g Rohrzucker
– 1 TL Vanille (Vanillestange)
– 250 ml Eierlikör
– 250 ml qualitativ gutes Pflanzenöl, geschmacksneutral (Sonnenblumenöl)
– 400 g Mehl
– 1 Päckchen Backpulver
– 1 Prise Salz
– etwas Butter zum Einfetten der Backform
– Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 °C (Ober-Unterhitze) vorheizen. In einer Schüssel Eier, Rohrzucker und Vanille schön schaumig schlagen. Abwechselnd und portionsweise, unter Rühren, den Eierlikör und das Öl zu der Eier-Masse geben. Mehl sieben und mit dem Backpulver und Salz vermischen. Mehlmischung nach und nach zur Eier-Masse geben und zu einem glatten Teig verrühren.
Eine Gugelhupfform gut mit Butter einpinseln und den Teig hineinfüllen. Den Gugelhupf auf der mittleren Backofenschiene etwa 60–70 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob er fertig ist. Die Backzeit ggf. etwas verlängern. Den Gugelhupf komplett in der Form auskühlen lassen und dann erst stürzen. Wird er lauwarm gestürzt, kann er zerbrechen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Das Rezept lässt sich sehr gut variieren: Zum Beispiel mit Schokoladen- oder Fruchtstücken im Teig oder einer Schokoladenglasur.

Selbst unsere Kinder waren ganz begeistert! Und das will was heissen!

Beim ersten Bissen, taucht man in eine neue Kuchen-Geschmacks-Erlebniswelt ein!

Eierlikörkuchen-angeschnitten

Vergesst erst mal den herkömmlichen Sand-, Marmor oder Zitronenkuchen! Es lebe der Eierlikör-Gugelhupf!

Ihr und Euere Gäste werdet begeistert sein!

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spass beim Ausprobieren!

Kaffeekränzchen mit Muffins und tollen Cake-Toppers

Muffins-Rezept-Pfingstrose-Vintage-Shabbychic

Ich liebe Kaffeekränzchen, Muffins und tolle Cake-Toppers – bislang war ich allerdings mit meinen Muffinsrezepten nie wirklich zufrieden mit dem Resultat. Aber seit gestern ist alles anders und ich bin ich stolzer Besitzer des weltbesten Muffinsrezeptes!

Beim Stöbern durchs Netz bin ich auf Svenja aufmerksam geworden, die so einen tollen Blog hat, dass ich mich in fast alle Posts verliebt habe.

Besonders interessant wurde es allerdings für mich bei ihrem Muffinsrezept.
Nachdem Sie selbst so beharrlich mehrere Male betonte, dass es wirklich lohnenswert sei, ihr Rezept auszuprobieren, habe auch ich mich als “Wenig-Bäcker” daran gewagt.

Was soll ich sagen, das Ergebnis ist super!
Noch nie in meinem Leben hatte ich so gut aussehende, fluffig-saftige Muffins! Ich glaube, das Besondere an diesem Rezepte, ist der braune Zucker. Probiert es einfach mal aus.

Falls Ihr Früchte nehmen möchtet, dann bitte vorab mit ein bisschen Mehl bestäuben (damit nicht so viel Flüssigkeit austritt) und zum Teig geben. Das ist das Schöne daran – für die Kinder macht man einfach welche ohne alles oder mit Schoko- oder Zuckerguss, für Gäste zwei mit Blaubeeren, drei mit Pflaumen und drei mit Himbeeren, usw. Der Früchte-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Ich habe heute die ersten roten Johannisbeeren aus unserem Garten geplündert und drunter gemischt.

Grundrezept für 12 grosse Muffins:

220 g Butter und 290 g brauner Zucker kurz verrühren.

4 Eier dazugeben und wieder kurz verrühren.

330 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 180 ml Milch zugeben und verrühren.

Den Teig in Muffinförmchen geben und ca. 30 Minuten bei 170 Grad backen (Umluft). Die Form nach 15 Minuten einmal drehen, damit die Muffins gleichmäßig braun werden.

Jetzt noch Zuckerguss und Streusel oben drauf – fertig!
Schöner wird der Guss übrigens, wenn ihr ihn eintaucht und nicht pinselt.
Statt künstlicher Lebensmittelfarbe nehme ich einen Teelöffel Erdbeermarmelade ohne Stücke, dann wird der Zuckerguss auch schön Rosa.

Wenn ihr Svenjas tolle Cake-Toppers downloaden möchtet, geht’s hier lang. Es gibt 3 total süsse Varianten: Geschirr mit bunten Streifen, Geschirr mit Tupfen und Geschirr mit Rosen.

Cake-Toppers-Muffins_Fotor

Schaut Euch doch auch mal Svenjas tollen Blog an!

Danke, liebe Svenja! Mit Deinem tollen Rezept hast Du mich und unsere Familie sehr glücklich gemacht!

Weihnachtsbäckerei mal anders – ein Rezept

froheweihnachtencrumble

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Unsere wohlig-warme Alternative zu Plätzchen, Christstollen und Co. wird warm serviert, ist einfach zuzubereiten – und immer ein Riesen-Erfolg!

Hier kommt das Rezept für ein traumhaftes, britisches Apple-Crumble:

(für 4 Personen)

Zutaten:
4 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop)
2 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
2 EL flüssige Butter
150 g Mehl
50 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1/2 TL Zimtpulver
1 Prise Salz
100 g Butter
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Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Sofort mit Zitronensaft, Zucker und der flüssigen Butter mischen, in eine flache ofenfeste Form füllen und verteilen.
Backofen auf 180° vorheizen.
Mehl, Nüsse, Zucker, Zimtpulver und Salz mischen. Die Butter in Flöckchen schneiden und dazugeben. Alles mit den Händen zu krümeligen Streuseln verkneten und über den Äpfeln verteilen.
Im Backofen (Mitte, Umluft 160°) ca. 30 Min. backen, bis die Äpfel weich und die Streusel goldbraun sind.
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Und dann noch Schlagsahne drüber – Einfach himmlisch!

Viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Vorweihnachtszeit!

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