DIY – Metallclips mit Holzkugeln

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Als besonders schnell und einfach umzusetzendes DIY-Projekt, möchte ich Euch heute diese hübschen, hängenden Metallclips mit Holzkugeln vorstellen.
Dieses DIY eignet sich besonders für Anfänger!

Holzkugeln sind absolut im Trend und man begegnet Ihnen öfters bei skandinavischen Wohneinrichtungen – sei es als Topfuntersetzer oder Kerzenständer.
Mit Ihnen wird es dann auch richtig “hyggelig” (dänisch für “gemütlich”).

Alles, was Ihr dazu braucht, sind:

– Metallclips – genauer gesagt Bulldog-Clips (sie gibt es zwischenzeitlich in allen möglichen Variationen und Farben)
Die hier gezeigten, grossen Clips sind 55 mm und die kleinen 30 mm lang

– Holzkugeln mit Bohrung in verschiedenen Grössen und verschiedenen Farben und Formen – oder in Natur und Ihr bemalt selbst (wie das am besten funktioniert, seht Ihr in meinem früheren Blog-Post “DIY – Upcycling Lampe”)
Für den grossen Clip, Holzkugeln mit 25 mm Durchmesser, für die kleinen Clips 20 mm und kleiner

– Lederband, naturfarben

– Schere

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Das Lederband durch beide Ösen fädeln und oben mittig mit einem Doppelknoten zusammenbinden. Dann kann das Auffädeln der Perlen beginnen.
Unsere kleine Tochter wollte unbedingt mitmachen, wie man sehen kann.

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Aufgefädelt wird, bis man die gewünschte Länge erreicht hat.
Oben Koten rein – fertig!
So schnell hat man dann auch schon ein hübsches Ergebnis:

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In der Erwachsenenvariante könnte das Ganze unbemalt so aussehen:

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Für das Kinderzimmer haben wir die bunte Variante gewählt.

DIY-Wandhänger

Ganz toll sind übrigens auch lange Ketten, die man quer aufhängt, mit mehreren Clips.

Unser selbstgebastelter Clip eignet sich auch bestens als kleines Geschenk oder Mitbringsel. Zudem ist es ein tolles Kinder-Bastelprojekt, z.B. an Kindergeburtstagen.

Und umso schöner, wenn noch die passende Nachricht mit dran hängt! 😉

Viel Spass beim Nachbasteln!

Euere,
Jaana

Kartoffeldruck-Kissen im monochrome Look

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Ja, ich bin bekennender MONOCHROME, also schwarz-weiss, Fan.
Schwarz-weiss geht immer und passt zu allem!

Zudem bin ich ein grosser Fan von Kissen! Sie sind extrem wirkungsvoll, verändern einen Raum schnell, intensiv und preisgünstig.

Was lag da näher als ein Blogpost über monochrome Kissen! Aber nicht einfach nur aus Stoff genäht, nein, auch noch etwas individueller hergestellt – und zwar im Kartoffeldruck.

Zu meiner damaligen Zeit als Produktmanager im Handarbeitsbereich, gab es einen amerikanischen Designer, der tolle Stoffe im Kartoffeldruck-Design produziert hat. Von ihm habe ich mich diesbezüglich inspirieren lassen.
Gerade die einfachen, geometrischen Formen, haben es mir besonders angetan! Less is more – YEAH!

Ich muss gestehen, dass ich das schwarz-weisse Farbschema zwischenzeitlich auch ganz gerne mal mit einigen “Farbklecksen” aufpeppe. Die Farben kommen dadurch viel besser zur Geltung und wenn man mit Kindern lebt, darf etwas Farbe irgendwie nicht fehlen.

Also, habe ich mir Baumwollstoffe und Textilfarben in schwarz-weiss besorgt, um diese Kissen im Kartoffeldruck umzusetzen.

Los gehts!
Kartoffel in der gewünschten Form zurecht schneiden. Die Druckfläche am besten mit einem Gurkenhobel “begradigen”, damit auch wirklich überall Farbe aufgedruckt wird. Ich schneide die Kartoffel nach oben hin noch schräg zu, damit sie einem beim Drucken nicht aus der Hand fällt (erfahrungsgemäss schon oft passiert!)
Danach dick mit Farbe bestreichen…

DIY-Kartoffeldruck-Kissen-schwarz-weiss

…und dicht an dicht drucken.

DIY-Kartoffeldruck

Danach gut trocknen lassen (2-3 Tage sollten es schon sein) und anschliessend mit dem Bügeleisen, laut Anleitung, fixieren.

Jetzt geht’s ans Nähen!

Stoff, in der Grösse der Kissen, zurecht schneiden (Nahtzugabe beachten!).
Ich habe bewusst verschiedene Grössen gewählt, weil das etwas dynamischer wirkt auf dem Sofa.
Kissen “Stäbchen” und der “Hirschkäfer sind 60 x 60 cm und das Kissen “Dreiecke” sowie das “runde” sind 40 x 40 cm. Ich habe ca. 2 cm für die Kissenhülle rundherum zugegeben (Nahtzugabe und etwas Spielraum für das Füllkissen).
Die Füllkissen gibt es überall günstig zu kaufen.

Bei den meisten meiner Kissen habe ich ein Baumwollbiesenband in intensiven Farben eingenäht. Das gibt einfach den gewissen Pfiff! Bitte achtet hier unbedingt darauf, dass dass Biesenband innen liegt.
Also, so:

DIY-Kartoffeldruck-Kissen-rund

Da wir kleine Kinder haben, sind auch eingenähte Reissverschlüsse ein Must-Have.
Das ist immer eine pfriemelige Angelegenheit. Gut erklärt wird das Einnähen von Reissverschlüssen in Kissen auf youtube oder nehmt einfach den “Hotelverschluss” – da wird das Kissen nur reingesteckt (auch hierzu gibt es tolle Anleitungen auf youtube).

Letztes Jahr war ich in Kopenhagen und habe eine coole Käfer-Stencil-Vorlage mitgebracht.

Die habe ich bei dieser Gelegenheit auch gleich ausprobiert. Hat bestens funktioniert!
Hätte gar nicht gedacht, dass dies so leicht ist, soviel Spass macht und so ein tolles Ergebnis bringt!

Traut Euch einfach mal etwas Neues auszuprobieren!

Hier die Vorlage auf dem unbedruckten Stoff…
DIY-Hirschkäfer

Und hier das fertige Ergebnis…
DIY-Kissen-Hirschkäfer

Das Kissen bekommt jetzt einen Ehrenplatz auf unserem Schaukelstuhl!

Und so sehen die Kissen auf unserem Sofa aus!

DIY-Kartoffeldruck-Kissen-monochrome

Die viele Arbeit hat sich absolut gelohnt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, oder?

DIY-Kartoffeldruck-monochrome-Kissen-Reihe

Na, dann mal, nix wie ran an die Kartoffel!

Liebe Grüsse

Jaana

DIY – Vintage Fenster als moderne Wanddeko

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Hallo meine Lieben!

Ich bin ja ein absoluter Deko- und DIY-Freak! Am ansprechendsten finde ich die Kombination aus alt und modern!
Alte (Flohmarkt-) Schätze haben eine eigene Geschichte zu erzählen, sind absolut individuell und strahlenden, neben den modernen, kühlen Gegenständen, so eine Gemütlichkeit aus. Sie sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken und deshalb arbeite ich auch so gerne mit Omas Schätzen.
Absolute Weltmeister im Stil-Mixen sind übrigens die Skandinavier!

Das tolle Vintage Fenster habe ich auf einem Acker gefunden! Lieblos weggeworfen… hat schon seit Jahren vor sich hin vegetiert. Aus dem alten Fensterkit wuchsen sogar schon winzige Minibäumchen heraus!!!
Aber solche Fenster findet Ihr auf jedem Flohmarkt – oder fragt einfach den “Bauern Eueres Vertrauens” 😉 Es sollten auf alle Fälle Sprossenfenster sein.

Dann wird erst mal gründlich geschrubbt. Dabei wird ordentlich viel Farbe abblättern, aber gerade das bringt die besondere Vintage Optik.
Danach bitte noch die Fenster mit Fensterputzmittel ordentlich reinigen.

Am PC habe ich diesen tollen Satz umgesetzt (hatte den mal in einer Wohnzeitschrift gesehen), ausgedruckt und mit Tesa hinter das Fensterglas geklebt. Ich habe die Schrift “Code” gewählt.
Wenn Ihr Washi-Tape zum Befestigen nehmt, sich das übrigens auch sehr hübsch aus.

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Aufhängen, fertig!

Jetzt verschönert dieses hübsche Sprossenfenster unseren Essbereich und hat somit ein tolles Plätzchen gefunden.

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Viel Spass beim Nachmachen!

I love Denmark!

Grünes-Porzellan-Dänemark

Irgendetwas muss ja dran sein, dass soviel Menschen sagen “I love Denmark”… Davon musste ich mich endlich einmal selbst überzeugen!
Als eingefleischter Skandinavienliebhaber, mit Mutter finnischer Herkunft, fehlte mir nur noch Dänemark in meinem “Besucher-Portfolio”.

Vor zwei Wochen war es dann soweit (Gott, ist das schon wieder zwei Wochen her!?!)- Dänemark ich komme! Bewaffnet mit dem Buch “Amalie loves Denmark” und einer zuvor ausgearbeiteten Shoppingroute, setzte ich mich in den Flieger.
Schon direkt nach der Ankunft war mir klar: Dieser Ort ist anders und ich gab mich ganz dem dänischen “hyggelig”, der dänischen Gemütlichkeit, hingegeben.

Die Dänen sind offen, freundlich und hilfsbereit und lieben Nationalfahnen und Fahrräder. Aber gerade das macht den Flair der Stadt aus. Es gibt tolle, individuelle Geschäfte, schöne Cafés und viel Sehenswertes. Auf diese kleine Kurzreise möchte ich Euch mitnehmen.

In Dänemark verbinden sich Tradition und Moderne. Es wird sehr viel Wert auf Aeusseres gelegt: Das sieht man am gepflegten Stadtbild und den vielen liebevollen Details.

Dieses hier war der Blick aus meinem Hotelfenster:

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Und gleich daneben dieses tolle Lampengeschäft, u.a. mit Lampen aus Buntstiften.

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Und viele andere tolle Eyecatcher… ich liebe nun mal Details, wie diesen alten Hydrant. Ist der nicht toll? Oder die vielen, aneinandergereihten Briefkästen? Davor steht ein Hund der die Computertastatur zerkaut, als ob er sagen wollte: “Schreibt mehr Briefe” anstatt Emails. Hat er ja nicht ganz unrecht.
Auch ich habe gleich was Neues gelernt: Das Wort “Kiosk” kommt aus dem persischen und türkischen und bedeutet soviel wie “Gartenpavillon”. Also nicht dass, was wir heutzutage darunter verstehen. Die Kopenhagener haben diese alten Kioske wieder aufleben lassen. Leider war in diesem hier nicht mehr viel Grünes zu sehen.

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Schön sind auch die vielen, geschmackvollen Blumenläden – viele im Shabby Chic gehalten. Hach, einfach was fürs Herz!

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Das Stadtbild prägen natürlich nur interessante Details, sondern auch grosse, imposantere Dinge, wie z.B. das Tivoli oder das Hans-Christian-Andersen-Denkmal. Beim Eingang des Tivolis, hatte ich das ausserordentliche Glück, einen Blick auf den königlichen Spielmannszug zu erhaschen.

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Skurril fand ich übrigens auch die Tatsache, dass in Antiquitäten- und Trödelläden ausgestopfte Tiere in grösserer Anzahl zu finden waren.
Ich musste schon mal nachfragen, und man bestätigte mir, dass das Thema sich immer grösserer Beliebtheit erfreue. Ich fand das teilweise schon etwas gruselig. Mit Geweihen kann ich mich ja noch anfreunden, aber mit ausgestopften Auerhähnen, Fasanen und Mardern hatte ich dann doch so meine Probleme. Des nächtens hätte ich mich dort nicht aufhalten dürfen 😉

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Aber warum ich primär Dänemark als Reiseziel ausgewählt hatte, ist natürlich der Shopping- und Designaspekt!

Im Gegensatz zu den im o.g. Buch angepriesenen, grösseren Geschäften, fand ich eher die kleineren Geschäfte ansprechender.
Hier war der Stil sehr individuell, weg vom Mainstream, und ich hatte viele tolle Gespräche mit den Besitzern der Geschäfte.
Besonders zu erwähnen ist hier SIKKA, ein mit dänischen Design-Artikeln ausgestattetes Lädchen, das äusserst persönlich eingerichtet und dadurch besonders einladend war.

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Auf der gegenüberliegenden Strassenseite fand ich dann noch meinen ganz persönlichen Goldschmied Graae & Hovind.
Bei den netten beiden Inhaberinnen musste ich mir natürlich gleich diese hübschen Fuchs-Ohrringe gönnen.
Selten habe ich so schönes, klassisches, individuelles und schnörkelloses Design im Schmuckbereich gesehen!

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Um die Ecke findet man den etwas grösseren Shop “Designdelicatessen”, der definitiv auch einen Besuch wert war.

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Stoffe sind ein weiteres grosses Thema. Hier kann man einzigartiges, dänisches Design zu moderaten Preisen kaufen.
Natürlich habe ich ordentlich zugeschlagen, auch wenn ich nicht weiss, ob und wann ich überhaupt wieder einmal zum Nähen komme.
Beim Heimflug war der schwere Stoff dann auch fast daran Schuld, dass ich Übergepäck hätte bezahlen müssen. Also, Stoff ins Handgepäck gequetscht – alles nochmal gut gegangen 😉

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Habt Ihr schon mal so eine Riesenauswahl an (Stoff-)Schnitten gesehen?

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Fakt ist, dass Kopenhagen definitiv einen (Shopping-) Trip wert ist.
Aber nehmt einen leeren Koffer mit, denn ich kann Euch garantieren, dass der am Ende voll ist.

Ich bin mit jeder Menge tollen Ideen, Eindrücken, l(i)lebenswerten Kleinigkeiten und netten Kontakten nach Hause zurückgekehrt. Leider hatte mich der Alltag schneller wieder eingeholt, als mir lieb war.
Aber nächstes Jahr steht Dänemark sicher wieder auf meiner To-Do-Liste!

Jeg elsker Danmark!

Denmark love