Panda-Tasche DIY

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Auch wir möchten heute, mit unserer selbstgemachten Panda-Tasche, etwas zur Pandamania beitragen!

Zum perfekten Pandabär-Look -bei uns tummeln sich Pandakleidchen, Pandastrümpfe, Pandapuppen- gesellt sich nun auch diese hübsche Tasche, die sich unsere kleine Tochter so sehr gewünscht hat!
Ab sofort kann also im Komplett-Panda-Outfit nebst passender Accessoires “ausgegangen” werden.

Panda-Tasche

Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich selbst in die niedlichen, schwarz-weissen Bären verguckt habe.
Sie mussten mich, als passionierten monochrome Lover, ja mitten ins Herz treffen!
Also, habe ich das ganze Vorhaben auch in Angriff genommen.

Die Tasche ist ganz leicht umzusetzen, auch für Nähanfänger.

Traut Euch einfach, an einem dieser vielen grauen Regentage, an dieses tolle Projekt heran!

Alles, was ihr für diese Panda-Tasche braucht, ist:

– 2 verschiedene Baumwollstoffe (für innen und aussen) – wir haben weisses (etwas dickeres) Segeltuch genommen und schwarz-weissen Baumwollstoff mit Rauten
– Volumenvlies
– Textilfarben (bügelfixierbar) in schwarz, weiss, rot
– kleine, weisse Knöpfe (hier Prym), Durchmesser 11 mm mit 4 Löchern
– schwarzes Nähgarn
– Schere
– Pinsel
– Messer
– Kartoffeln

Als Erstes geht es ans Zuschneiden der Stoffe.

Am einfachsten ist es mit einem Rollcutter (das gelb-grüne Ding oben rechts) und einer geeigneten Schneidematte samt Lineal.
Dann wird alles super genau. Es geht aber auch herkömmlich 😉

Für die Taschenseiten benötigt Ihr, wenn ihr meine Grösse für ein Kindertäschchen übernehmen wollt, jeweils 2 Rechtecke der Grösse 35 x 28 cm. Also 4 identische Teile dieser Grösse.
Für die Henkel jeweils 4 identische Teile der Grösse 33 x 5,5 cm zuschneiden.

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Als nächstes die weissen Teile mittig mit dem Panda-Köpfchen-Muster bestempeln.
Ich habe mich hier natürlich wieder auf meinen geliebten Kartoffeldruck verlassen.

Also ran an die Kartoffel und sich die passenden Stücke in der richtigen Grösse raussuchen bzw. zurecht schneiden.
Für die Ohren wird eine Kartoffel geviertelt und für die Augen halbiert. Die Nase habe ich geschnitzt.

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Dann mit schwarzer Textilfarbe bestreichen und das Gesicht stempeln. Mundbereich mit Pinselstrichen umsetzen.
Für die leicht rosa Bäckchen habe ich viel weisse Textilfarbe mit einem Hauch Rot gemischt und mit einem kleinen Schwämmchen in kreisenden Bewegungen aufgetragen.

Das Resultat müsste dann so aussehen:

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Gut trocken lassen und danach lt. Herstellerangabe mit dem Bügeleisen fixieren.

Damit die Panda-Tasche etwas mehr Halt und Volumen bekommt, jetzt das Volumenvlies in der entsprechenden Grösse aufbügeln.
Bitte unbedingt beachten, dass die gummierte Seite auf die linke Seite (Rückseite) gebügelt wird. Die Gummierung darf auf keinen Fall mit dem Bügeleisen in Berührung kommen, sonst klebt diese daran fest und lässt sich nur mit grosser Mühe entfernen!

Jetzt die Knopf-Augen, durch das Volumenvlies hindurch, als Kreuzchen annähen.

Fertig ist das Gesicht!

Nun kommt das Zusammennähen der Tasche.
Am besten und einfachsten funktioniert das, wenn ihr Euch dieses step-by-step youtube Video von pattydoo anschaut. Da ist alles bis ins Detail erklärt und definitiv jeder Anfänger kann folgen!

Tatatataa! Fertig ist das gute Stück!
Am End sollte unsere Panda-Tasche so aussehen:

Pandatasche

Ihr könnt stolz auf Euch und Euere individuelle Panda-Tasche sein! Und ihr habt Euer Kind damit sehr glücklich gemacht!
Die Tasche wird sicherlich einige neidische Blicke auf sich ziehen 😉

Übrigens, fühlt sich unser gestrickter Pandabär in der gleichnamigen Tasche auch sichtlich wohl!

Panda-gestrickt

I love Denmark!

Grünes-Porzellan-Dänemark

Irgendetwas muss ja dran sein, dass soviel Menschen sagen “I love Denmark”… Davon musste ich mich endlich einmal selbst überzeugen!
Als eingefleischter Skandinavienliebhaber, mit Mutter finnischer Herkunft, fehlte mir nur noch Dänemark in meinem “Besucher-Portfolio”.

Vor zwei Wochen war es dann soweit (Gott, ist das schon wieder zwei Wochen her!?!)- Dänemark ich komme! Bewaffnet mit dem Buch “Amalie loves Denmark” und einer zuvor ausgearbeiteten Shoppingroute, setzte ich mich in den Flieger.
Schon direkt nach der Ankunft war mir klar: Dieser Ort ist anders und ich gab mich ganz dem dänischen “hyggelig”, der dänischen Gemütlichkeit, hingegeben.

Die Dänen sind offen, freundlich und hilfsbereit und lieben Nationalfahnen und Fahrräder. Aber gerade das macht den Flair der Stadt aus. Es gibt tolle, individuelle Geschäfte, schöne Cafés und viel Sehenswertes. Auf diese kleine Kurzreise möchte ich Euch mitnehmen.

In Dänemark verbinden sich Tradition und Moderne. Es wird sehr viel Wert auf Aeusseres gelegt: Das sieht man am gepflegten Stadtbild und den vielen liebevollen Details.

Dieses hier war der Blick aus meinem Hotelfenster:

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Und gleich daneben dieses tolle Lampengeschäft, u.a. mit Lampen aus Buntstiften.

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Und viele andere tolle Eyecatcher… ich liebe nun mal Details, wie diesen alten Hydrant. Ist der nicht toll? Oder die vielen, aneinandergereihten Briefkästen? Davor steht ein Hund der die Computertastatur zerkaut, als ob er sagen wollte: “Schreibt mehr Briefe” anstatt Emails. Hat er ja nicht ganz unrecht.
Auch ich habe gleich was Neues gelernt: Das Wort “Kiosk” kommt aus dem persischen und türkischen und bedeutet soviel wie “Gartenpavillon”. Also nicht dass, was wir heutzutage darunter verstehen. Die Kopenhagener haben diese alten Kioske wieder aufleben lassen. Leider war in diesem hier nicht mehr viel Grünes zu sehen.

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Schön sind auch die vielen, geschmackvollen Blumenläden – viele im Shabby Chic gehalten. Hach, einfach was fürs Herz!

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Das Stadtbild prägen natürlich nur interessante Details, sondern auch grosse, imposantere Dinge, wie z.B. das Tivoli oder das Hans-Christian-Andersen-Denkmal. Beim Eingang des Tivolis, hatte ich das ausserordentliche Glück, einen Blick auf den königlichen Spielmannszug zu erhaschen.

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Skurril fand ich übrigens auch die Tatsache, dass in Antiquitäten- und Trödelläden ausgestopfte Tiere in grösserer Anzahl zu finden waren.
Ich musste schon mal nachfragen, und man bestätigte mir, dass das Thema sich immer grösserer Beliebtheit erfreue. Ich fand das teilweise schon etwas gruselig. Mit Geweihen kann ich mich ja noch anfreunden, aber mit ausgestopften Auerhähnen, Fasanen und Mardern hatte ich dann doch so meine Probleme. Des nächtens hätte ich mich dort nicht aufhalten dürfen 😉

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Aber warum ich primär Dänemark als Reiseziel ausgewählt hatte, ist natürlich der Shopping- und Designaspekt!

Im Gegensatz zu den im o.g. Buch angepriesenen, grösseren Geschäften, fand ich eher die kleineren Geschäfte ansprechender.
Hier war der Stil sehr individuell, weg vom Mainstream, und ich hatte viele tolle Gespräche mit den Besitzern der Geschäfte.
Besonders zu erwähnen ist hier SIKKA, ein mit dänischen Design-Artikeln ausgestattetes Lädchen, das äusserst persönlich eingerichtet und dadurch besonders einladend war.

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Auf der gegenüberliegenden Strassenseite fand ich dann noch meinen ganz persönlichen Goldschmied Graae & Hovind.
Bei den netten beiden Inhaberinnen musste ich mir natürlich gleich diese hübschen Fuchs-Ohrringe gönnen.
Selten habe ich so schönes, klassisches, individuelles und schnörkelloses Design im Schmuckbereich gesehen!

Fuchsohrringe

Um die Ecke findet man den etwas grösseren Shop “Designdelicatessen”, der definitiv auch einen Besuch wert war.

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Stoffe sind ein weiteres grosses Thema. Hier kann man einzigartiges, dänisches Design zu moderaten Preisen kaufen.
Natürlich habe ich ordentlich zugeschlagen, auch wenn ich nicht weiss, ob und wann ich überhaupt wieder einmal zum Nähen komme.
Beim Heimflug war der schwere Stoff dann auch fast daran Schuld, dass ich Übergepäck hätte bezahlen müssen. Also, Stoff ins Handgepäck gequetscht – alles nochmal gut gegangen 😉

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Habt Ihr schon mal so eine Riesenauswahl an (Stoff-)Schnitten gesehen?

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Fakt ist, dass Kopenhagen definitiv einen (Shopping-) Trip wert ist.
Aber nehmt einen leeren Koffer mit, denn ich kann Euch garantieren, dass der am Ende voll ist.

Ich bin mit jeder Menge tollen Ideen, Eindrücken, l(i)lebenswerten Kleinigkeiten und netten Kontakten nach Hause zurückgekehrt. Leider hatte mich der Alltag schneller wieder eingeholt, als mir lieb war.
Aber nächstes Jahr steht Dänemark sicher wieder auf meiner To-Do-Liste!

Jeg elsker Danmark!

Denmark love