I love Denmark!

Grünes-Porzellan-Dänemark

Irgendetwas muss ja dran sein, dass soviel Menschen sagen “I love Denmark”… Davon musste ich mich endlich einmal selbst überzeugen!
Als eingefleischter Skandinavienliebhaber, mit Mutter finnischer Herkunft, fehlte mir nur noch Dänemark in meinem “Besucher-Portfolio”.

Vor zwei Wochen war es dann soweit (Gott, ist das schon wieder zwei Wochen her!?!)- Dänemark ich komme! Bewaffnet mit dem Buch “Amalie loves Denmark” und einer zuvor ausgearbeiteten Shoppingroute, setzte ich mich in den Flieger.
Schon direkt nach der Ankunft war mir klar: Dieser Ort ist anders und ich gab mich ganz dem dänischen “hyggelig”, der dänischen Gemütlichkeit, hingegeben.

Die Dänen sind offen, freundlich und hilfsbereit und lieben Nationalfahnen und Fahrräder. Aber gerade das macht den Flair der Stadt aus. Es gibt tolle, individuelle Geschäfte, schöne Cafés und viel Sehenswertes. Auf diese kleine Kurzreise möchte ich Euch mitnehmen.

In Dänemark verbinden sich Tradition und Moderne. Es wird sehr viel Wert auf Aeusseres gelegt: Das sieht man am gepflegten Stadtbild und den vielen liebevollen Details.

Dieses hier war der Blick aus meinem Hotelfenster:

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Und gleich daneben dieses tolle Lampengeschäft, u.a. mit Lampen aus Buntstiften.

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Und viele andere tolle Eyecatcher… ich liebe nun mal Details, wie diesen alten Hydrant. Ist der nicht toll? Oder die vielen, aneinandergereihten Briefkästen? Davor steht ein Hund der die Computertastatur zerkaut, als ob er sagen wollte: “Schreibt mehr Briefe” anstatt Emails. Hat er ja nicht ganz unrecht.
Auch ich habe gleich was Neues gelernt: Das Wort “Kiosk” kommt aus dem persischen und türkischen und bedeutet soviel wie “Gartenpavillon”. Also nicht dass, was wir heutzutage darunter verstehen. Die Kopenhagener haben diese alten Kioske wieder aufleben lassen. Leider war in diesem hier nicht mehr viel Grünes zu sehen.

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Schön sind auch die vielen, geschmackvollen Blumenläden – viele im Shabby Chic gehalten. Hach, einfach was fürs Herz!

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Das Stadtbild prägen natürlich nur interessante Details, sondern auch grosse, imposantere Dinge, wie z.B. das Tivoli oder das Hans-Christian-Andersen-Denkmal. Beim Eingang des Tivolis, hatte ich das ausserordentliche Glück, einen Blick auf den königlichen Spielmannszug zu erhaschen.

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Skurril fand ich übrigens auch die Tatsache, dass in Antiquitäten- und Trödelläden ausgestopfte Tiere in grösserer Anzahl zu finden waren.
Ich musste schon mal nachfragen, und man bestätigte mir, dass das Thema sich immer grösserer Beliebtheit erfreue. Ich fand das teilweise schon etwas gruselig. Mit Geweihen kann ich mich ja noch anfreunden, aber mit ausgestopften Auerhähnen, Fasanen und Mardern hatte ich dann doch so meine Probleme. Des nächtens hätte ich mich dort nicht aufhalten dürfen 😉

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Aber warum ich primär Dänemark als Reiseziel ausgewählt hatte, ist natürlich der Shopping- und Designaspekt!

Im Gegensatz zu den im o.g. Buch angepriesenen, grösseren Geschäften, fand ich eher die kleineren Geschäfte ansprechender.
Hier war der Stil sehr individuell, weg vom Mainstream, und ich hatte viele tolle Gespräche mit den Besitzern der Geschäfte.
Besonders zu erwähnen ist hier SIKKA, ein mit dänischen Design-Artikeln ausgestattetes Lädchen, das äusserst persönlich eingerichtet und dadurch besonders einladend war.

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Auf der gegenüberliegenden Strassenseite fand ich dann noch meinen ganz persönlichen Goldschmied Graae & Hovind.
Bei den netten beiden Inhaberinnen musste ich mir natürlich gleich diese hübschen Fuchs-Ohrringe gönnen.
Selten habe ich so schönes, klassisches, individuelles und schnörkelloses Design im Schmuckbereich gesehen!

Fuchsohrringe

Um die Ecke findet man den etwas grösseren Shop “Designdelicatessen”, der definitiv auch einen Besuch wert war.

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Stoffe sind ein weiteres grosses Thema. Hier kann man einzigartiges, dänisches Design zu moderaten Preisen kaufen.
Natürlich habe ich ordentlich zugeschlagen, auch wenn ich nicht weiss, ob und wann ich überhaupt wieder einmal zum Nähen komme.
Beim Heimflug war der schwere Stoff dann auch fast daran Schuld, dass ich Übergepäck hätte bezahlen müssen. Also, Stoff ins Handgepäck gequetscht – alles nochmal gut gegangen 😉

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Habt Ihr schon mal so eine Riesenauswahl an (Stoff-)Schnitten gesehen?

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Fakt ist, dass Kopenhagen definitiv einen (Shopping-) Trip wert ist.
Aber nehmt einen leeren Koffer mit, denn ich kann Euch garantieren, dass der am Ende voll ist.

Ich bin mit jeder Menge tollen Ideen, Eindrücken, l(i)lebenswerten Kleinigkeiten und netten Kontakten nach Hause zurückgekehrt. Leider hatte mich der Alltag schneller wieder eingeholt, als mir lieb war.
Aber nächstes Jahr steht Dänemark sicher wieder auf meiner To-Do-Liste!

Jeg elsker Danmark!

Denmark love

1 Kommentar: 1

  1. Eva & ich says:

    Danke, Du Liebe, für diese kleine Rundreise. Liebend gerne würde ich selbst mal dort hin fahren
    aber ich glaube, da muss ich noch etwas warten. Ich hoffe, Du konntest Dich etwas erholen.
    Ich schicke Dir liebe Grüße und meld mich demnächst per Email bei Dir.
    Sei gedrückt, Eva

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